Da sind wir aber immer noch …

Nach der Einstellung der Printausgabe von LEIPZIGS NEUE aus finanziellen und personellen Gründen im Dezember 2015 haben viele Leserinnen und Leser, Autorinnen und Autoren, Freunde und Mitstreiter des Blattes, darunter auch Mitglieder der Leipziger LINKEN, ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht und immer noch eine kleine Hoffnung gehegt, es ginge vielleicht doch irgendwie weiter.

Der Herausgeberverein hat diese Stimmungen aufgenommen und sich mit dieser schwierigen Frage befasst. Dabei stießen wir dankenswerterweise im Leipziger Stadtverband der Partei DIE LINKE auf offene Ohren. Seit der Erstausgabe im Mai 1993 unterstützt die Leipziger LINKE dieses Zeitungsprojekt und ist erfreulicherweise bereit, diese Solidarität fortzusetzen.

... jedes Beginnen erfordert große Ausdauer und Überlegung.
Fjodor Gladkow

Das ermutigt uns zu einem bescheidenen Neustart als LEIPZIGS NEUE SEITEN. Wir schlagen damit den Bogen vom Mai 1993 bis zum Mai 2016.

Nunmehr integriert im Mitteilungsblatt des LINKEN-Stadtverbandes, wollen wir weiter streitbar aus linker Perspektive auf Politik, Kultur und Geschichte in Leipzig und Sachsen schauen.

Wir bitten um Hinweise, Kritik und vor allem um Mitarbeit bei der erfolgreichen Umsetzung des neuen Formats. Wer Interesse hat, meldet sich einfach per E-Mail oder Telefon bei uns.

Projekt Linke Zeitung e.V.
und Redaktionsgruppe
LEIPZIGS NEUE SEITEN

Ehrung für den letzten Kriegstoten in Leipzig

Neun Soldaten der 2. US-Infanterie-Divison »Indianheads« starben am 18. April 1945 bei der Befreiung Leipzigs vom Faschismus. Einer von ihnen erlangte traurigen Weltruhm – Raymond J. Bowman. Eine Bildserie des Fotoreporters Robert Capa zeigte den »letzten Toten des Krieges«. Jetzt trägt eine Leipziger Straße seinen Namen.

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Und der Sittich zwitscherte: »Wir sind das Volk!«

Ein ungewöhnlicher Leipziger Kinoabend. Er fing damit an, dass es keine nummerierten Sitzplätze gab. So kamen die Besucher schon vor dem Film ins Gespräch – auch mit einem der Regisseure. Gezeigt wurde »Sikumoya: Der schwarze Nazi« von Tilman und Karl-Friedrich König. Das führte zu noch mehr Gesprächen.

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Tanz des Lebens im Leipziger Schauspiel

»FLESH« – ein dreiteiligen Ballettabend als Co-Produktion von Leipziger Schauspiel und eben dem Leipziger Ballett. Solche Zusammenarbeit des Schauspiels mit anderen städtischen Institutionen haben System. Das setzte sich nach der Premiere fort: Die Zuschauer sind eingeladen, sich für das »Connection Café« des Schauspiel Leipzigs zu interessieren und zu engagieren, wo geflüchtete und heimische Menschen in den Dialog treten können.

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Abschied von Helmut Ullrich

Unser Mitstreiter ist im Alter von 86 Jahren von uns gegangen. Er war bei LEIPZIGS NEUE Autor, Redakteur, IT-Experte – und ein wunderbarer Mensch.

Der studierte Physiker hat sich engagiert und detailversessen um unsere Ausgaben gekümmert. Lesenswert sind bis heute seine profunden und mit Haltung geschriebenen Artikel zu friedenspolitischen Themen. Und als Computerexperte hat er manche »Beinahekatastrophe« kurz vor Drucklegung abgewendet, indem er stets eine Lösung für die IT-Technik fand.